Die Gesamtdekoration in Arlesheim, Stukk und Freskomalerei, gehören zu den besten Werken dieser Art (...) Im ganzen Kirchenraum herrscht ein symphonischer Gleichklang; denn Feichtmayr und Appiani modulieren immer zusammen in die gleiche und richtige Tonart. Auch Appiani verfügt über die richtige Beherrschung der technischen Kunstmittel und grosse Leichtigkeit der Arbeit (...) Die einheitlich farbige Haltung, d.h. die farbige Gesamterscheinung ist in Arlesheim geradezu raffiniert – alles stimmt zueinander; wie sind z.B. Hauptaltarbild und marmorner Altaraufbau im Kolorit vollkommen aufeinander abgetönt – und überragt in dieser Hinsicht alle anderen Rokokoschöpfungen in der Schweiz.
Pierre Pobé: Die Domkirche von Arlesheim. Dissertation 1941