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In dieser Rubrik finden sich gelegentlich Randbemerkungen zum Domgeschehen.
Widerspruch und Ergänzungen sind willkommen.

Entries by arlesheimer-dom.ch (39)

Mittwoch
20Aug

Sütterlin in Südafrika

Der Sütterlin mutiert zum heimlichen Bestseller unter Heimweh-ArlesheimerInnen. Die gegenüber dem Originaltext nur leicht überarbeitete und zusätzlich illustrierte Neuedition der alten Heimatkunde - die nur einer Handvoll Schwerenötern im Umfeld einer hiesigen Vereinigung nicht gefällt - wird eifrig online bestellt oder als Volltext heruntergeladen. Ein Exemplar fand kürzlich nach Südafrika, es kam zum Briefwechsel und der Kapstädter, dessen Grossmutter Wurzeln in Arlesheim hatte, fand inwischen nicht nur Verwandte hier, sondern auch eine vollständige Dokumentation, die seinen Familienforschungen unschätzbare Dienste leistet.

Dienstag
12Aug

Bine kommt!

Am 23. August 2008 um 20h15 spielt - wie erhofft und gewünscht - die exzellente dänische Organistin

Bine Katrine Bryndorf


im Arlesheimer Dom Werke von Muffat, de Grigny, Purcell und Bach. Da wird sich unsere gute alte Silbermann mächtig ins Zeugs legen müssen, wenn die temperamentvolle Kopenhagerin loslegt, etwa bei Bachs ultraschneller G-Dur Fantasie. Buxtehudemässig legt Bine Bryndorf nach ihrer Kompletteinspielung diesmal verständlicherweise eine Pause ein.

Vorverkauf: bei Sichelharfe in Arlesheim (Telefon 061 701 66 93) oder -  wer nicht so gerne in diese Wuschelnuschelstube geht - bei Bider&Tanner in Basel (Telefon 061 206 99 96). Abendkasse 1 Stunde vor Beginn im Domhof.

Nächstes Konzert: 19. Oktober 19h30. Die Performance des (Frauen-)Vokaltrios Stella Maris Basilea ist dann vor allem etwas für Marien-und HildegardvonBingenorientierte ("O Stella maris"), da geht es entrückt vom 13. Jahrhundert mit dem Heiligen Nektarios - wer immer das ist - und anderen Vokalschaffenden über Alttschechien, Russland und Georgien bis Byzanz und zurück.


Mittwoch
16Jul

La belle au bois dormant

Die NZZ nimmt heute die Blarer von Wartensee-Ausstellung in Pruntrut (und demnächst in abgespeckter Form in Aesch) zum Anlass, in hervorragender Weise die Geschichte des Fürstbistums Revue passieren zu lassen. Hier der empfehlenswerte Text.


Freitag
20Jun

Arlesheimer Klänge

Arlesheim und der Dom, hier als akustisches Tongemälde.


Samstag
14Jun

Übungsabbruch

Die gute Nachricht der Woche: Keine Neugestaltung des Altarraums. Eine klare Absage an die liturgischen Domdesigner.

Dieser Kitsch (siehe Bild) bleibt dem Dom nun erspart, bis auf weiteres zumindest. Nicht zu fassen, dass eine Kommission solches Jagdhütten-Geschnitzel allen Ernstes vorgeschlagen hat.

arborvitae1.jpg 

 Quelle

Kräftezehrend, teuer und spät dieser Entscheid, aber immerhin. Wie wärs jetzt damit?



Montag
02Jun

Nachtrag zu den Fundstücken

Auch der heutige Pfarreiratspräsident der RKK Arlesheim war an jenem Arlesheimer Banntag um 1952 mit dabei (auf der Foto links).
 

 FK.jpg

 


Mittwoch
28Mai

Fundstücke im "Sütterlin"

Es lohnt sich besonders, nach jenen Sütterlins zu suchen, die aus Nachlässen entsorgt werden. Heute wurde  in Basel ein Exemplar aufgestöbert, dem über Jahrzehnte gesammelte Arleser Weinetiketten sowie ein Dutzend Fotos aus den Vierziger- und frühen Fünfzigerjahren beigefügt waren, darunter Aufnahmen des legendären Adam Berger (mit Zylinder) und einer Gruppe froher Banntägler.

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Donnerstag
08Mai

"Linienflug" Arlesheim-Pruntrut

Das ging aber schnell! Der Flug ist bereits vergeben, und zwar an einen Internetgast, der sich für Arlesheims Odilienstatue interessierte und dabei auf diesen kleinen Wettbewerb stiess. Gratulation!

Dieses Flugangebot wird gelegentlich wiederholt -  "bewerben" kann man sich dafür nicht. Wettbewerb bleibt Wettbewerb....

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Die fürstbischöfliche Vergangenheit prägt Arlesheim und Pruntrut gleichermassen. Arlesheim-dom.org offeriert deshalb dem ersten Einsender, der sich auf dieser Webseite in der Rubrik "Kontakt" (und nur hier!) mit dem Stichwort "Domflug" meldet,  einen exklusiven Jurarundflug via Arlesheim nach Pruntrut und zurück - einen frühlingshaften Blick auf Eremitage und Dom sowie Kaffipause in Pruntrut inklusive.

PS: Für absolute Insider der Domgeschichte - der Flug orientiert sich an der Vitalis-Route.


Mittwoch
30Apr

Dom und Landschaft

In diesen Frühlingstagen wird den auswärtigen Dombesuchern ein Spaziergang durch Arlesheims Umgebung wärmstens empfohlen - hier ein Blick auf die Eremitage und die angrenzende Schönmatt, aufgenommen am 29. April 2008. Quelle

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Montag
28Apr

Arlesheims Odilienquelle...

... gibt es nicht!

Auch am vergangenen Wochenende waren Anhängerinnen feministischer Esoterik auf Kraftfeldsuche in der Eremitage. Die Mär von einer so genannten Odilienquelle in Arlesheim, die momentan wieder die Runde macht, ist ein Nebeneffekt dieser romantischen Sinnsuche. Eine nach der elsässischen Nonne benannte Quelle wurde mit Arlesheim jedoch nie verortet.

Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein Rinnsal in unserem Landschaftsgarten dazu ernannt wird. Und dann werden sie wohl mit Petflaschen durch die Eremitage wandern, bis der Brunnmeister auch in diesem Quell krankmachende Keime ausmacht und Alarm schlägt.

Was solls, alle Legenden und ihre bunten Varianten wurden mal zeitgeistig in die Welt gesetzt. 


Montag
28Apr

Ausflugtipp

Heilige_Ottilia.jpgEine kleine, aber lohnenswerte Ausstellung ist zurzeit in Beromünster zu sehen. Eine der originellsten Odiliendarstellungen inklusive: für einmal rank und schlank, die legendäre Äbtissin.

 


Freitag
28Mrz

Schrift zur Krypta

Der Verein Freunde des Domes zu Arlesheim hat eine Broschüre über die Domkrypta herausgegeben. Das ist anerkennenswert.

Man erfährt etwas über die Geschichte der Gruft und sehr viel mehr über die Werke des Bildhauers Albert Schilling. Fast könnte man meinen, es handle sich bei der einst bescheidenen und berührend kargen Grabkammer inzwischen um ein Schillingmuseum. Was nicht ganz abwegig ist. Selbst die - künstlerisch alles andere als berauschende - Tabernakeltüre einer Schilling-Schülerin und Tochter des früheren Kirchgemeindepräsidenten Chrétien findet Würdigung und Interpretation.

In der Schrift ist leider keine Kontaktadresse zum Domfreundeverein zu finden. Eine Anregung vielleicht für die zweite Auflage. Bei dieser Gelegenheit sollte der Text grammatikalisch und formal überarbeitet werden, es hat noch einige Unzulänglichkeiten ("Die Kreise oder Ringe über dem Kreuz können als Versinnbildlichung der Gnade oder die an die Menschheit. verteilten Gaben Gottes verstanden werden").