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"Testament der Odilie"; heute im Staatsarchiv Strassburg (Restauration vorgesehen)

Arlesheim wird erstmals in einem vor 1239 verfassten Dokument ("Testament der Odilie", Gründerin und erste Äbtissin des Klosters Hohenburg) erwähnt. Das Schriftstück wird inzwischen als eine Fälschung aus dem Hochmittelalter betrachtet. Unter den in der Verfügung erwähnten Besitztümern wird eine Curia in Arlisheim erwähnt. Man geht davon aus, dass das Schriftstück frühestens im 11. Jahrhundert und spätestens 1239 entstand. 1259 findet Arlesheim in einem weiteren Dokument Erwähnung, von dem zwei ähnliche Ausgaben vorhanden sind: damals beurkundete die Hohenburger Äbtissin Willebirgis den Verkauf eines Hofes Arlesheims an den Bischof von Basel.

Quelle: B. Wiggenhauser "Von Esche bis zinwigen"; Ersterwähnungen der Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft. Verlag des Kantons Basel-Landschaft, 2006.